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Augenärzte im Augenzentrum Michelfeld

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für Lasik-Interessenten

Lasik, intraokulare Kontaktlinsen, Linsenaustausch

Verfahren der Korrektur

Um eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren, sind Brille oder Kontaktlinsen
geeignet. Darüber hinaus stehen uns heute mehrere Verfahren der refraktiven Korrektur zur Verfügung.

Das gebräuchlichste Verfahren ist die Laserbehandlung (Lasik oder Excimerlaser genannt), das über eine Veränderung der Wölbung der Hornhaut die Korrektur erreicht. Weitere Möglichkeiten bestehen in
der Implantation von Kontaktlinsen in das Auge oder der Entfernung
der klaren Augenlinse.

Was kann korrigiert werden?

Anwendungsbereiche der verschiedenen Operationsmethoden:

Lasik

Intraokulare Kontaktlinse

Entfernung der klaren Linse

Kurzsichtigkeit  bis -8 dpt.

Kurzsichtigkeit  bis -17 dpt.

Kurzsichtigkeit  bis  -30 dpt.

Weitsichtigkeit  bis  +3 dpt.

Weitsichtigkeit  bis  +8 dpt.

Weitsichtigkeit  bis +22 dpt.

Stabsichtigkeit  bis  - 3 dpt.

Stabsichtigkeit  bis   -6 dpt.

Stabsichtigkeit  bis    -6 dpt.


Welches Verfahren sich für Sie eignet, stellen wir in einer gründ-
lichen Voruntersuchung fest.

Was kann nicht korrigiert werden?

Eine Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) kann mit diesem Verfahren
nicht korrigiert werden. Falls Sie bereits eine Lesebrille tragen,
werden Sie diese weiterhin benötigen.

Voraussetzungen

  • Sie sind über 18 Jahre alt.
  • Das Ausmaß Ihrer Fehlsichtigkeit (Dioptrienzahl) ist in den
    letzten 2 Jahren konstant geblieben.
  • Sie können folgende Erkrankungen ausschließen: Grauer
    Star, Grüner Star, Diabetes mellitus, Rheuma sowie erbliche Hornhauterkrankungen.
     

Planung eines refraktiven Eingriffs

Voruntersuchung

Vor dem refraktiven Eingriff werden Ihre Augen gründlich unter-
sucht. Dabei ermitteln wir Sehleistung, Hornhautdicke und Topo-
graphie sowie eine ganze Reihe weiterer Meßdaten Ihres Auges.
So läßt sich das geeignete Behandlungsverfahren bestimmen.

Die Operationsverfahren

Der Eingriff erfolgt ambulant. Die Behandlung ist schmerzfrei,
da das Auge durch Tropfen betäubt wird. Der gesamte Eingriff
dauert nicht länger als 20 Minuten.

  • Bei der Lasikbehandlung wird eine dünne Hornhautlamelle
    mit dem sogenannten Mikrokeratom eingeschnitten und an-
    gehoben. Danach wird das darunterliegende Hornhautge-
    webe mit dem Laser modelliert. Die Hornhautlamelle wird anschließend wieder in ihr Bett zurückgelegt, saugt sich in
    wenigen Minuten an und verbindet sich mit der Unterlage.
    Die reine Laserbehandlung dauert meist weniger als eine
    Minute.
  • Beim Einsetzen einer Kontaktlinse wird das Auge im Rand-
    bereich der Hornhaut mittels eines kleinen Schnittes eröff-
    net, und die Kontaktlinse durch diese Öffnung in das Auge
    geschoben. Anschließend wird die Kontaktlinse zwischen Regenbogenhaut und Augenlinse platziert.
  • bei der Entfernung der körpereigenen Linse wird, wie bei
    einer Grauen Star-Operation, die Linse entfernt und durch
    eine Kunstlinse ersetzt.

Verlauf nach der Operation

Für die ersten Tage nach der Operation erhalten Sie antibiotische
und benetzende Augentropfen.
Nach 1 bis 2 Tagen ist Arbeiten in normaler Luft (Schreibtischarbeit
und ähnliches) wieder möglich. Arbeit in staubiger Umgebung sollte
erst nach 2 Wochen wieder aufgenommen werden. Für diese Tage
nach der Operation sollten Sie Urlaub nehmen, da hierfür keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden kann. Da das
Auge in der ersten Zeit nach der Behandlung etwas licht- und blend-
empfindlich ist, sollten Sie nachts nicht Auto fahren. Etwa zwei Wo-
chen lang sollten Sie sich nicht übermäßig körperlich betätigen.

Erfolgsaussichten

Wie bei jedem Eingriff am menschlichen Organismus gibt es keine
Garantie für einen 100%igen Erfolg. Jedoch verfügen ca. 90% unse-
rer Patienten mit leichter bis mittlerer Kurzsichtigkeit nach der Ope-
ration über eine ausreichende Sehschärfe ohne Brille. Viele errei-
chen auch eine Sehschärfe von 100% und mehr. Bei den übrigen
Patienten kann eine Nachoperation zum gewünschten Erfolg führen.
Dennoch: Wer die Risiken und die Chancen eines refraktiven Ein-
griffs nicht berücksichtigt oder unrealistische Erwartungen hat, wird
vielleicht enttäuscht werden.

Komplikationen

Unter bestimmten anatomischen Gegebenheiten kann es durch die Handhabung des Chirurgen oder durch technische Probleme zu Schwierigkeiten bei der Präparation der Hornhautlamelle kommen.
Dies kann zu einer Unterbrechung des Eingriffs führen oder eine
andere Methode ratsam erscheinen lassen.
Infektionen können unbehandelt zu einer Hornhauttrübung und damit
zu einer dauerhaften Reduzierung der Sehschärfe führen.
Heilungsstörungen können unsymmetrische Oberflächen und damit irreguläre Astigmatismen (Hornhautverkrümmungen) hervorrufen,
die sich meist nach einigen Monaten ausgleichen oder ggf. nach-
korrigiert werden müssen.
Nach der Behandlung kommt es meist zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Oberflächenbefeuchtung des Auges. Daher
empfiehlt sich die großzügige Gabe von Tränenersatzmitteln.

Kosten

Die Operation zur Korrektur von Fehlsichtigkeit ist eine individuelle Gesundheitsleistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht erstattet. Ebenso übernehmen die meisten priva-
ten Krankenversicherungen die Kosten nicht. Die Kosten für die Vor-
untersuchung rechnen wir im Falle einer Operation an, die erste Nachkontrolle ist ebenfalls im Preis inbegriffen. Auch Ihr mitbehan-
delnder Augenarzt kann die Nachkontrollen nicht über die Kranken-
kasse abrechnen.

Auf Wunsch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Bei der Vereinbarung eines passenden Termins für die Voruntersu-
chung beachten Sie bitte, daß Sie:

  • nicht selbst mit dem Auto zurückfahren können
  • weiche Kontaktlinsen mindestens 14 Tage vorher nicht tragen
  • harte Kontaktlinsen mindestens 4 Wochen vorher nicht tragen
  • 3-4 Stunden Zeit einplanen.

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